Enttäuschung bei der Kleinunternehmerregelung (§ 19 UStG)
Entgegen unserer Hoffnungen hat der Gesetzgeber nun doch die Kleinunternehmergrenze von 17.500,00 EUR nicht, wie ursprünglich geplant, auf 20.000,00 EUR angehoben.
Entgegen unserer Hoffnungen hat der Gesetzgeber nun doch die Kleinunternehmergrenze von 17.500,00 EUR nicht, wie ursprünglich geplant, auf 20.000,00 EUR angehoben.
Rückwirkend zum 01.01.2017 wurde die Grenze für Kleinbetragsrechnungen von 150,00 EUR auf 250,00 EUR angehoben (§ 33 UStDV) Erst darüber hinaus müssen Rechnungen die in § 14 UStG aufgeführten Merkmale erfüllen.
Lieferscheine mussten bisher von Unternehmern 6 Jahre aufbewahrt werden. Das ist nun in § 147 Abs. 3 AO neu geregelt. Erhält ein Unternehmer einen Lieferschein, dann muss er ihn längstens bis zum Erhalt der Rechnung aufbewahren. Schreibt ein Unternehmer selbst Lieferscheine, so muss er diese längstens bis zur Absendung der Rechnung an den Kunden aufbewahren. …
Ehegatten steht das Privileg zu, gemeinsam veranlagt zu werden. Dies führt in der Regel zu einem günstigeren Steuertarif. Das FG Münster hat in einem Urteil (vom 22.02.2017 7K 2441/15 E) dargestellt, dass auch räumlich getrennt lebende Ehegatten gemeinsam veranlagt werden können. Wichtig ist, dass die Ehegatten nicht persönlich und geistig getrennt sind. Dieser Sachverhalt bekommt…
Wenn ein Steuerpflichtiger nicht die Gesamtheit der betrieblichen und beruflichen Tätigkeit in seinem häuslichen Arbeitszimmer erbringt, jedoch keinen anderen Arbeitsplatz zur Verfügung hat, kann er bis zu 1.250,00 EUR pro Jahr als Aufwand in seiner Erklärung angeben. Wenn das Arbeitszimmer höheren Aufwand erfordert und von mehreren Personen genutzt wird, z. B. Ehegatten gemeinsam, dann gilt…
Sonntags-, Feiertags- und Nachtarbeitszuschläge (SFN) stellen eine Erschwerniszulage dar (§ 850a Nr. 3 ZPO). Hierfür besteht ein Pfändungsschutz. (BAG vom 23.08.2017, 10 AZR 859/16). Diese Lohnbestandteile können also vom Arbeitslohn nicht gepfändet werden.
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